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Wer......
Ich wurde in einer kleinen Stadt in der Nähe von
Magdeburg in Sachsen-Anhalt geboren.
Nachdem ich in meiner Jugend recht viele Hobbies
hatte, die aber alle nichts mit Fotografie zu tun hatten, kam ich erst
bei der Armee mit der Fotografie in Kontakt .
Die Dunkelkammer der Einheit lag neben dem
Proberaum unserer Band . Anstatt auf meine Freunde zu warten, um mit der
Probe anzufangen, setzte ich mich mit in die Dunkelkammer. Ein Freund
entwickelte gerade meine ersten Bilder. Und zu sehen wie die Bilder im
Fixierbad Gestalt annahmen - hey, das war cool!
Leider waren es nur schemenhafte Gestalten. Das
lag wohl hauptsächlich an dem Teil, das ich meinen Fotoapparat nannte,
und meinen schnellen Bewegungen beim Betätigen des Auslösers. Aber
interessiert war ich von da an.........
Es
dauerte dann wieder eine Weile bevor ich zur Fotografie zurückkehrte.
Beim Studium in Dresden legte ich mir eine
Dunkelkammerausrüstung zu. Zusammen mit einem Freund nahmen wir
Fotojobs bei den Faschingsveranstaltungen der Studentenklubs an. Mit dem
verdienten Geld konnte ich mir meine erste Spiegelreflexkamera kaufen.
Schon damals hat mich das Fotografieren von
Menschen am meisten interessiert. Aber es dauerte noch eine ganze Weile
bis ich mich ernsthafter der Fotografie widmete. Eigentlich
fotografierte ich einfach immer öfter. Bis ich merkte, daß es das ist,
was ich am liebsten mache.
Warum......
Erst beim Erstellen dieser Homepage habe ich
wirklich ernsthaft darüber nachgedacht, warum ich Fotografie (und dabei
gerade die Aktfotografie) so faszinierend finde. Hier ein Erklärungsversuch:
Man
erarbeitet sich ein Konzept - wie zum Beispiel: Mit diesem Model möchte
ich diese oder jene Pose versuchen; es gibt verschiedene Hintergründe
zur Auswahl (Strand, Gebirge, Studio, etc.).
Mit meinem Model bespreche ich dann im voraus, was
wir machen wollen. Dabei formen sich schon Bilder im meinem Kopf. Die
Vorfreude auf das Shooting ist dann schon da. Wenn wir danach zur
Location fahren, wächst langsam auch die Spannung.
Der
Moment, in dem ich dann durch die Linse schaue und sehe, was wir uns
vorher besprochen hatten, ist der erste Höhepunkt der Arbeit. Ich weiß
dann, es klappt - die Bilder werden gut! Es macht meistens unheimlich
Spaß mit dem Model zu arbeiten; zu versuchen, die besten Bilder zu
machen.
Es ist erstaunlich, wie man dann weiter
improvisieren kann. Model und Fotograf haben öfter Ideen, die noch
weiter führen - zu hoffentlich noch mehr guten Bildern.
Wenn man später die Negative in der Hand hat, ist
diese Gefühl wieder da - es werden gute Bilder!
Aber erst wenn die Positive da sind, weiß man
genau, was man erreicht hat. Gute Bilder - vielleicht...... Man weiß,
was man selbst sieht. Aber wenn dann das Model seine Bilder sieht, weiß
man wirklich, ob auch ein anderer Mensch sehen kann, was man ausdrücken
wollte.
Und
genau da geht es wieder los. Man könnte ja noch bessere Bilder machen -
vielleicht........ ein bißchen was ändern und es nochmal versuchen.
Der
schönste Teufelskreis, den ich kenne....
Warum......
...nun ausgerechnet Aktfotos?
Eigentlich ganz einfach (jedenfalls für mich).
Der weibliche Körper ist für mich der Ausdruck der Schönheit
schlechthin. Das heißt nicht, daß ich nur schöne Körper sehen will.
Nein, bestimmt nicht!
Aber jeden Körper, jede Person so darzustellen,
daß diese Schönheit sichtbar wird - das möchte ich immer wieder
versuchen! Diese Schönheit des Körpers zu finden; sie so ins Bild zu
setzen, daß andere das Besondere sehen können - ich hoffe, ich schaffe
es.......
Mit Licht und Schatten spielen, um einzigartige Körperlandschaften
zu erzeugen - ein Ziel.........mein Ziel
Es
ist alles da - es ist nur schwer, es zu sehen (oder es sichtbar zu
machen).
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www.martinsalender.de
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